Rassistische Diskriminierung bedeutet, dass Menschen wegen ihrerHautfarbe, ihrer Staats- oder Volkszugehörigkeit, ihrer Kultur oderihrer Religion benachteiligt werden. Das Praxishandbuch„Diskriminierung am Arbeitsplatz verhindern“ von Travail.Suissebeschreibt anhand von konkreten Beispielen die verschiedenen Formen derrassistischen Diskriminierung am Arbeitsplatz. Eine solche kann sichbeispielsweise in einer Lohnkürzung beim Verlust derAufenthaltsbewilligung, im fehlenden Zugang zur Weiterbildung unter demVorwand sprachlicher Schwierigkeiten oder in der Weigerung, jemandenwegen seiner Hautfarbe als Vorgesetzten anzuerkennen, äussern.
Eine Gebrauchsanleitung zum Handeln
Das Handbuch beschränktsich jedoch nicht darauf, die Situation zu beschreiben. Es enthält auchkonkrete Vorschläge, wie gegen rassistische Diskriminierung vorgegangenwerden kann. Der Wille zur Verhinderung von rassistischerDiskriminierung muss in einer Firma auf höchster Ebene vorhanden sein,wenn auf den verschiedenen Stufen des Unternehmens konkrete Massnahmenumgesetzt werden sollen. Das Handbuch ermutigt daher die Chefetagendazu, eine klare Politik zu betreiben, die auf antidiskriminierendenGrundsätzen beruht und wirksame Mittel zur Umsetzung anwendet (einenVerhaltenskodex oder eine Firmenkonvention).
So wird die nötige und von allen anerkannten Grundlage zur Umsetzungvon transparenten und nicht diskriminierenden Vorgehensweisen bei derEinstellung, der Anerkennung von Diplomen, dem Zugang zur Bildung, derUnterdrückung von rassistischen Äusserungen und dem Schutz derpotenziellen Opfer geschaffen.
| Anhang | Größe |
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| Broschuere_Diskriminierung.pdf | 148.7 KB |