11. AHV-Revision: Weiterhin kein substanzieller sozialer Ausgleich beim flexiblen Rentenalter

Der Ständerat hat zwar heute die 11. AHV-Revision in einigen Punkten nachgebessert. Weiterhin ist er aber nicht bereit, einen substanziellen und unbefristeten sozialen Ausgleich für Personen mit geringen Einkommen zu leisten, die nicht bis zum ordentlichen Rentenalter arbeiten können. Travail.Suisse, der unabhängige Dacherverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordert deshalb einen Übungsabbruch und die Einsetzung einer Arbeitsgruppe unter Einbezug der Sozialpartner, welche ausgewogene Vorschläge für eine nachhaltige Sicherung der AHV macht. 03.06.2010, Matthias Kuert Killer

11. AHV-Revision: Weiterhin kein substanzieller sozialer Ausgleich beim flexiblen Rentenalter

Der Ständerat hat zwar heute die 11. AHV-Revision in einigen Punkten nachgebessert. Weiterhin ist er aber nicht bereit, einen substanziellen und unbefristeten sozialen Ausgleich für Personen mit geringen Einkommen zu leisten, die nicht bis zum ordentlichen Rentenalter arbeiten können. Travail.Suisse, der unabhängige Dacherverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordert deshalb einen Übungsabbruch und die Einsetzung einer Arbeitsgruppe unter Einbezug der Sozialpartner, welche ausgewogene Vorschläge für eine nachhaltige Sicherung der AHV macht. 03.06.2010, Matthias Kuert Killer

Rolle des Vaters anerkennen, Vaterschaftsurlaub einführen

Am kommenden Sonntag ist Vatertag. Wir sollten aber nicht nur an einem einzigen Tag pro Jahr an die Rechte und die Bedürfnisse der Väter denken. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, ruft das Parlament auf, am 14. Juni einem Vorstoss zuzustimmen, um mehr über die günstigen Auswirkungen eines Vaterschaftsurlaubs zu erfahren. 03.06.2010, Valérie Borioli Sandoz

CO2-Gesetz : mindestens eine positive Massnahme für die Beschäftigung

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Nationalrat die Bedeutung einer Reduktion des Treibhausgasausstosses in der Schweiz erkannt hat. Die von der grossen Kammer verabschiedeten Massnahmen im Bereich des Strassenverkehrs sind indessen unerfreulich. 01.06.2010, Denis Torche

Nachhaltige Arbeitsmarktentspannung noch in weiter Ferne

Die Zahl der Erwerbslosen ist im vergangenen Monat um 0.2 Prozent auf 4 Prozent bzw. auf 158'570 leicht gesunken. Angesichts der vielen unsicheren wirtschaftlichen Einflussfaktoren wäre es verfrüht, auf dem Arbeitsmarkt Entwarnung zu geben. Dies umso mehr, als dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen und der Aussteuerungen weiter zunimmt. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden rechnet mit einer zähen und langwierigen Erholung auf dem Arbeitsmarkt. 07.05.2010, Susanne Blank

Credit Suisse: Lohnschere von 1:1812

Brady Dougan – CEO der Credit Suisse – sprengt in Bezug auf Gehalt und Lohnschere den Rahmen des bisher Gekannten. An der morgigen Generalversammlung der Credit Suisse wird über den Vergütungsbericht abgestimmt. Travail.Suisse erwartet ein Nein. 29.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Swisscom: Managerlöhne reagieren auf Geschäftsgang

Die Managerlöhne der Swisscom reagieren auf den Geschäftsgang. Dies zeigen auch die Zahlen vom letzten Jahr. Über die lange Frist gesehen zeigt sich aber das übliche Bild: Die Entschädigungen der Teppichetagen steigen klar an. 27.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

ABB: Die Lohnschere schliesst sich

Der letztjährige Gewinner der „Travail.Suisse-Lohnschere“ hat den Kurs geändert: Nachdem sich die Lohnschere bei der ABB 2008 massiv geöffnet hatte, schliesst sie sich in diesem Jahr um fast 70 Prozent. Ein Teil des Rückgangs lässt sich durch die wegfallende Antrittsentschädigung von CEO Joe Hogan erklären. 26.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner

Nestlé: Bulcke arbeitet für weniger Geld

Die Löhne der Nestlé-Konzernleitung stagnieren. Zusammen mit dem höheren Tiefstlohn, führt dies zu einer sich leicht schliessenden Lohnschere. Auffällig ist ausserdem, dass CEO Paul Bulcke für sein Amt deutlich weniger verdient als sein Vorgänger Peter Brabeck. Gute Führungskräfte sind also auch für etwas weniger Geld zu finden. 15.04.2010, Susanne Blank & Yvonne Debrunner