Aktuell – Abstimmungen

Geglückter Start der Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“

Mit der Veröffentlichung der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ im Bundesblatt ist am 15. Januar 2008 der Startschuss für die Unterschriftensammlung gefallen. In den kommenden 18 Monaten gilt es für Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände, 100’000 Unterschriften zu sammeln. Eine erste Standaktion in Bern ist erfolgreich verlaufen und hat gezeigt, dass das Anliegen Ferien auf reges Interesse stösst. Für das Jahr 2008 sind acht nationale Sammeltage vorgesehen.

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28. Januar 2008, Eva Linder, Öffentlichkeitsarbeit Drucker-icon

Start der Unterschriftensammlung „6 Wochen Ferien für alle“

Am Dienstag, 15. Januar 2008, wird die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ im Bundesblatt veröffentlicht. Damit beginnt der Start der Unterschriftensammlung. Die Volksinitiative will die steigende Belastung am Arbeitsplatz und die Intensivierung der Arbeit in Form von zusätzlicher Freizeit für die Arbeitnehmenden ausgleichen. mehr

Am 15. Dezember 2007 haben die elf Verbände von Travail.Suisse – Syna, Angestellte Schweiz, Hotel & Gastro Union, transfair, die Organizzazione cristiano-sociale ticinese (OCST), die Syndicats chrétiens interprofessionnels du Valais (SCIV), der Verband der Fachhochschuldozierenden Schweiz (FH-CH), der Personalverband der Bundeskriminalpolizei, DROGA HELVETICA, der Verband der Ungarischen Christlichen Arbeitnehmer/innen der Schweiz (VUCAS), die Association des Assistants en Information Documentaire (AAID) – sowie der Verband Schweizerischer Polizeibeamter (VSPB) die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ lanciert. Morgen Vormittag, genau einen Monat später, beginnt die Unterschriftensammlung.

Erste Standaktion auf dem Bärenplatz in Bern
Mit der Veröffentlichung der Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ im Bundesblatt fällt der Startschuss zur Unterschriftensammlung. Die Geschäftsstelle von Travail.Suisse organisiert am Dienstag, 15. Januar 2008 um 10 Uhr (bis ca. 13 Uhr) auf dem Bärenplatz (vor der Post) in Bern eine Standaktion zur Unterschriftensammlung.

www.6wochen.ch
Die Unterschriftenbogen und die Unterlagen zur Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ können unter www.6wochen.ch herunter geladen werden.

6 Wochen Ferien schaffen den Ausgleich zur steigenden Arbeitsbelastung
Die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ reagiert auf den steigenden Druck am Arbeitsplatz. Viele Menschen leiden unter der hohen Arbeitsbelastung und bekommen Probleme mit der Gesundheit. Gleichzeitig sind die Arbeitnehmenden in den letzten Jahren immer produktiver geworden und haben immer mehr geleistet. Sie haben sich einen Ausgleich verdient.

14. Januar 2008, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 und Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

6 Wochen Ferien für alle: Travail.Suisse lanciert Initiative für mehr Ferien

Anlässlich des Kongresses in Bern haben die Delegierten von Travail.Suisse heute beschlossen, eine Initiative für sechs Wochen Ferien zu lancieren. Mit längeren Ferien soll der steigende Druck, dem die Arbeitnehmenden heute am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ausgeglichen werden. mehr

Bereits im Juni hat Travail.Suisse die Vorbereitung einer Initiative für sechs Wochen Ferien angekündigt. In der Zwischenzeit ist ein entsprechender Initiativtext ausgearbeitet und vom Vorstand von Travail.Suisse und den Gremien der Mitgliedsverbände verabschiedet worden. Heute haben die Delegierten von Travail.Suisse, welche für die Lancierung von Volksinitiativen zuständig sind, an ihrem Kongress in Bern mit grossem Mehr beschlossen, die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ zu lancieren. Der Start der Unterschriftensammlung wird Mitte Januar 2008 erfolgen.

Ausgleich zum steigenden Druck

Die Belastung und der Zeitdruck am Arbeitsplatz haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Viele Arbeitnehmende haben die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit überschritten und dabei gesundheitliche Probleme in Kauf genommen. Es ist jetzt dringend nötig, die hohe Belastung am Arbeitsplatz auszugleichen und in Gesundheit und Erholung zu investieren. Die Arbeitnehmenden brauchen Zeit, um durchzuatmen und sich zu erholen. Sie brauchen mehr Ferien.

Im europäischen Vergleich haben die Arbeitnehmenden in der Schweiz weniger bezahlte Ferien und Feiertage. Gleichzeitig sind ihre Wochenarbeitszeiten länger als die ihrer europäischen Kolleginnen und Kollegen. Zudem sind sie in den vergangenen Jahren produktiver geworden. Diese Produktivitätsgewinne wurden ihnen aber nur teilweise in Form von höheren Löhnen weitergegeben. Die Arbeitnehmenden haben längere Ferien verdient.

Travail.Suisse ist der Auffassung, dass längere Ferien mehr Erholung, Entspannung und Lebensqualität bringen als eine Reduktion der täglichen Arbeitszeit um einige Minuten. Mit mehr Ferien haben die Arbeitnehmenden die Möglichkeit, für einige Tage ganz aus der Belastung des Arbeitsalltags auszusteigen und Distanz zur täglichen Hektik am Arbeitsplatz zu gewinnen.

Lancierende Organisationen und Initiativkomitee

Die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ wird lanciert von Travail.Suisse und den Verbänden Syna, Angestellte Schweiz, Hotel & Gastro Union, transfair, Organizzazione cristiano-sociale ticinese (OCST), Syndicats chrétiens interprofessionnels du Valais (SCIV), Verband der Fachhochschuldozierenden Schweiz (FH-CH), Personalverband der Bundeskriminalpolizei PV BKP, DROGA HELVETICA, Verband der Ungarischen Christlichen Arbeitnehmer/innen der Schweiz (VUCAS), Association des Assistants en Information Documentaire (AAID) und Verband Schweizerischer Polizeibeamter (VSPB).

Die Mitglieder des Initiativkomitees sind:
Fasel Hugo, St. Ursen (Travail.Suisse)
Arm Pierre-André, Estavayer-le-Lac (transfair)
Baumberger Franz, Zürich (FH-CH)
Blank Susanne, Bern (Travail.Suisse)
Buttauer Heinz, Zürich (VSPB)
Carlucci Angela, Zofingen (Syna)
Furer Hans, Bottmingen (Angestellte Schweiz)
Gerber Hugo, Belp (transfair)
Hayoz Clément Chantal, Avry-sur-Matran (Syna)
Hofmann Max, Rodi-Fiesso (VSPB)
Kerst Arno, Adliswil (Syna)
Leidi Fausto, Lugano (OCST)
Masshardt Urs, Langenthal (Hotel & Gastro Union)
Monti Jean-Pierre, Alpnach Dorf (PVBKP)
Mugny Joël, Les Avanchets (Syna)
Oppliger Hanspeter, Mönchaltorf (Angestellte Schweiz)
Poma Bruno, Brusino Arsizio (Hotel & Gastro Union)
Regotz Kurt, Naters (Syna)
Robbiani Meinrado, Caslano (OCST)
Stutz Vital G., Baar (Angestellte Schweiz)
Zufferey Bertrand, St.-Léonard (SCIV)

15. Dezember 2007, Therese Schmid, Leiterin Administration Drucker-icon

Lancierung einer Volksinitiative: 6 Wochen Ferien für alle!

Anlässlich des ersten Kongresses von Travail.Suisse, der am 15. Dezember 2007 in Bern stattfinden wird, werden die Delegierten über die Lancierung der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ entscheiden. Die Arbeitnehmenden brauchen mehr Freizeit, um die steigende Belastung am Arbeitsplatz und die Intensivie-rung der Arbeit ausgleichen zu können.

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26. November 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

6 Wochen Ferien – ein Plus für die Gleichstellung!

Um die Lancierung der Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ in die Wege zu leiten, stützt sich Travail.Suisse auf eine stichhaltige wirtschaftliche Argumentation. Das Anliegen ist zudem familienfreundlich, fördert die Gleichstellung zwischen Mann und Frau und verbessert die Situation der Arbeitnehmenden. Es ist auch vorteilhaft für die ältere Generation, d.h. für die Grosseltern, deren Hilfe viele erwerbstätige Eltern das ganze Jahr über und besonders während der Schulferien in Anspruch nehmen. Mehr Ferien sind für alle ein Gewinn, und zwar unabhängig vom gewählten Familienmodell.

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27. August 2007, Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik Drucker-icon