Aktuell – Abstimmungen

Initiative 6 Wochen Ferien für alle: Nötiger denn je

Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-SR) hat die parlamentarische Initiative de Buman, welche mindestens fünf Wochen Ferien für Personen ab 50 Jahren fordert, kalt abgelehnt. Damit verschliesst sich die WAK-SR vollständig den Realitäten des Arbeitsmarktes. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, ist klar: Die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ ist nötiger denn je.
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Die Hektik in der Arbeitswelt nimmt seit Jahrzehnten stetig zu. Immer mehr Stress am Arbeitsplatz verursacht gesundheitliche Probleme; die volkswirtschaftlichen Kosten des Stresses belaufen sich auf 10 Milliarden Franken jährlich.

WAK-SR ignoriert die Realität des Arbeitsmarktes

Mit ihrem schroffen Entscheid, den über 50-Jährigen keine 5. Ferienwoche zuzugestehen, blendet die WAK-SR die Realitäten des Arbeitsmarktes völlig aus. Fakt ist, dass immer mehr Arbeitnehmende der Belastung am Arbeitsplatz nicht mehr standhalten können und krank werden. Statistiken zeigen, dass die Zahl der Invaliditätsfälle ab dem 55. Altersjahr sowie die Zahl der unfreiwilligen vorzeitigen Pensionierungen aus Gesundheitsgründen stark zunimmt. Die demographische Entwicklung wird die negativen Auswirkungen der hohen Arbeitsbelastung nochmals verschärfen: Bis ins Jahr 2020 wird die Altersgruppe der über 50-Jährigen um zwanzig Prozent ansteigen. Das scheint der WAK-SR egal zu sein.

Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ im Nationalrat

Die steigende Arbeitsbelastung macht einen neuen Ausgleich nötig. Nicht nur für die älteren Arbeitnehmenden, sondern für alle. Denn das Arbeitsleben ist nicht ein Sprint, sondern ein Marathon. Ein Ausgleich in Form von mehr Ferien ist der richtige Weg, weil nur Ferien die arbeitsmedizinisch notwendige, vollständige Erholung der Arbeitnehmenden ermöglichen. Die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ von Travail.Suisse wird nach diesem ignoranten Entscheid der ständerätlichen Kommission noch notwendiger für die Arbeitnehmenden in der Schweiz. Der Nationalrat wird in der Frühjahrssession zeigen können, dass ihm die Gesundheit und die langfristige Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden etwas wert sind.

25. Januar 2011, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Travail.Suisse sagt JA zur Waffenschutzinitiative

Der Vorstand von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, hat an seiner heutigen Sitzung in Bern einstimmig die Ja-Parole zur Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“, die am 13. Februar 2011 zur Abstimmung kommen wird, beschlossen. mehr

Die Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ fordert, dass nur noch Personen, die einen Nachweis zur Notwendigkeit mitbringen und die erforderliche Fähigkeit zum Umgang mit Waffen besitzen, eine Waffe erwerben, besitzen, tragen und gebrauchen dürfen. Zudem soll der Bund ein eidgenössisches Register für Schusswaffen führen. Ausserhalb des Militärdienstes dürfen die Waffen ausschliesslich in gesicherten Räumen der Armee aufbewahrt werden.

Diese Bestimmungen können nach Meinung des Vorstandes von Travail.Suisse massgeblich dazu beitragen, den Schutz der Bevölkerung vor Waffenmissbrauch zu erhöhen. Waffen werden nicht nur benutzt, um zu töten und zu verletzen; sie werden auch dazu verwendet, Menschen zu bedrohen und einzuschüchtern. Insbesondere im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt, die sich vor allem gegen Frauen richtet und damit auch viele Kinder in Mitleidenschaft zieht, spielen Waffen nach wie vor eine grosse Rolle. Es ist deshalb unabdingbar, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, mit denen der verantwortungsvolle Umgang mit Waffen sichergestellt und der Waffenmissbrauch wirkungsvoll eingedämmt werden kann. In diesem Sinne empfiehlt der Vorstand die Initiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ zur Annahme.

15. Dezember 2010, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Kommission ignoriert Gesundheit der Arbeitnehmenden

Der medizinische Nutzen von Ferien für mehr Erholung und gegen chronische Krankheiten und Invalidität ist klar erwiesen. Trotzdem lehnt die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Nationalrates die Travail.Suisse-Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ ab. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, ist empört über diese ignorante Haltung gegenüber der Gesundheit der Arbeitnehmenden. mehr

Das Arbeitsleben ist kein Sprint, sondern ein Marathon. In den letzten zwanzig Jahren ist die Belastung am Arbeitsplatz massiv gestiegen. Für viele Arbeitnehmenden ist die Belastungsgrenze überschritten. Dies führt zu immer mehr gesundheitlichen Problemen, zu Invaliditätsfällen und zu vielen vorzeitigen Pensionierungen. Mit der demografischen Entwicklung werden die negativen Folgen der hohen Arbeitsbelastung für die Arbeitnehmenden und die ganze Volkswirtschaft noch zunehmen.

Die steigende Arbeitsbelastung macht also einen neuen Ausgleich nötig. Ferien sind dazu der richtige Weg, weil nur Ferien die arbeitsmedizinisch notwendige, vollständige Erholung der Arbeitnehmenden ermöglichen. Dies sehen auch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger so, die die Initiative mit einer Mehrheit von 61 Prozent klar unterstützen. Travail.Suisse ist deshalb empört über das schroffe Nein der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates. Mit ihrem Nein zur Initiative ignoriert die Kommission die Gesundheit der Arbeitnehmenden und riskiert schwerwiegende Folgen für die langfristige Leistungsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft.

Der angenommene Antrag auf Erhöhung des Ferienanspruchs für die über 50Jährigen auf 5 Wochen weist zwar in die richtige Richtung, bleibt aber äusserst bescheiden. Die Initiative bleibt für Travail.Suisse der einzige Weg, um die Gesundheit der Arbeitnehmenden langfristig zu erhalten.

23. November 2010, Martin Flügel, Präsident und Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Sorge tragen zu den Arbeitnehmenden durch mehr Erholungszeit

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben behandelt diesen Dienstag die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden erwartet, dass die Kommission der steigenden Arbeitsbelastung der vergangenen Jahrzehnten Rechnung trägt und dem Handlungsbedarf nach mehr Erholungszeit nachkommt.

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23. November 2010, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

61 Prozent Ja für Travail.Suisse-Initiative „6 Wochen Ferien für alle“

Eine klare Mehrheit der Bevölkerung sagt Ja zur Initiative „6 Wochen Ferien für alle“. Dies geht aus einer von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage hervor. Das Ergebnis zeigt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung einen neuen Ausgleich zur gestiegenen Arbeitsbelastung für richtig hält. Travail.Suisse fordert die Wirtschaftskommission des Nationalrates auf, diesem klaren Ergebnis zu folgen und der Initiative zuzustimmen. mehr

Das Arbeitsleben ist ein Marathon, kein Sprint. In den letzten zwanzig Jahren ist die Belastung am Arbeitsplatz massiv gestiegen. Für viele Arbeitnehmenden ist die Belastungsgrenze überschritten. Dies führt bereits heute zu immer mehr gesundheitlichen Problemen, bis hin zu mehr Invaliditätsfällen und vielen vorzeitigen Pensionierungen aus gesundheitlichen Gründen. Und mit der demografischen Entwicklung werden die negativen Folgen der hohen Arbeitsbelastung für die Arbeitnehmenden und die ganze Volkswirtschaft noch zunehmen.

Schutz von Gesundheit und langfristiger Leistungsfähigkeit machen mehr Ferien nötig

Die steigende Arbeitsbelastung macht also dringend einen neuen Ausgleich nötig. Sechs Wochen Ferien sind dazu der richtige Weg, weil nur Ferien die notwendige, vollständige Erholung der Arbeitnehmenden ermöglichen. Die Bevölkerung hat das offensichtlich begriffen. Travail.Suisse fordert die Wirtschaftskommission des Nationalrates auf, an ihrer morgigen Sitzung ebenfalls die nötige Weitsicht walten zu lassen, die Gesundheit und die langfristige Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden zu schützen und der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ zuzustimmen.

22. November 2010, Martin Flügel, Präsident und Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon